Ein Licht der Hoffnung: Zum Tag der Kinderhospizarbeit
Der heutige 10. Februar ist ein Tag, der uns innehalten lässt. Er führt uns an ein Thema heran, das wir oft nur schwer in Worte fassen können: die Begleitung von Kindern und Jugendlichen, deren Lebensweg verkürzt ist, und die Unterstützung ihrer Familien.
Hospizarbeit für Kinder bedeutet weit mehr als Abschiednahme. Es bedeutet vor allem: Lebensbegleitung. In den Kinder- und Jugendhospizen geht es darum, den verbleibenden Tagen mehr Leben zu schenken – mit Lachen, Geborgenheit und Momenten der Unbeschwertheit, trotz der schweren Last der Diagnose.
Für die betroffenen Familien bricht mit der Nachricht einer lebensverkürzenden Erkrankung eine Welt zusammen. In dieser Zeit brauchen sie keine Floskeln, sondern einen Anker. Die Hospizarbeit bietet genau diesen Halt: Sie gibt den Eltern Raum zum Durchatmen, den Geschwistern Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse und den erkrankten Kindern eine Umgebung, in der sie einfach Kind sein dürfen.
Mein tiefer Respekt und mein herzlicher Dank gelten heute all jenen, die diese Arbeit möglich machen. Ob hauptamtlich oder ehrenamtlich – Sie leisten einen unschätzbaren Dienst an unserer Gesellschaft. Mit Ihrer Empathie, Ihrer Geduld und Ihrer unendlichen Kraft schenken Sie Wärme in Zeiten der Kälte.
„Hospizarbeit ist keine Frage des Sterbens, sondern eine Frage der Liebe zum Leben bis zuletzt.“
Das Band ist das Symbol dieses Tages. Es steht für die Hoffnung, dass sich immer mehr Menschen mit den betroffenen Familien solidarisieren. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass niemand diesen schweren Weg allein gehen muss. Wir müssen das Thema aus der Tabuzone holen und betroffenen Familien zeigen: Ihr seid nicht allein. Wir sehen euch.
Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für die Kinderhospizarbeit gestärkt werden, damit diese Orte des Lichts auch in Zukunft für alle da sein können, die sie brauchen.