Schulgesetz-Novelle: Ein Fundament für moderne und gerechte Schulen

Hausansicht des AGH_Bild_Peter_ThiemeHausansicht des AGH_Bild_Peter_Thieme

Mit der aktuellen Schulgesetz-Novelle reagieren wir gezielt auf die Herausforderungen im Bildungsalltag und machen unsere Schulen moderner, gerechter und zukunftsfähiger.

Ein zentraler Baustein ist die digitale Transformation: Erstmals erhalten digitale Zeugnisse, das digitale Klassenbuch sowie der Einsatz von KI eine klare gesetzliche Grundlage. Dies schafft Rechtssicherheit und entlastet die Organisation. Sandra Khalatbari: „Die Schule organisiert sich oft noch wie im letzten Jahrhundert – das ändern wir jetzt.“

​​Ein weiterer Schwerpunkt ist der konsequente Umgang mit Schuldistanz. Bleiben Schülerinnen und Schüler dem Unterricht dauerhaft fern, wird künftig das Gesundheitsamt verbindlich einbezogen. Ziel ist es, schneller Klarheit über die Ursachen zu gewinnen und betroffene Jugendliche besser aufzufangen. „Wer dauerhaft fehlt, darf nicht verloren gehen – wir schauen jetzt genauer hin.“

​​Auch die Vergabe von Schulplätzen wird neu strukturiert. Durch eine stärkere zentrale Koordinierung wird das Verfahren effizienter und für Familien deutlich nachvollziehbarer. Sandra Khalatbari stellt klar: „Schulplätze dürfen kein Glücksspiel sein.“

​​Um Kinder gezielter zu unterstützen, werden verbindliche Lernstandserhebungen eingeführt. Diese helfen dabei, individuelle Förderbedarfe frühzeitig zu erkennen und passgenaue Hilfe anzubieten. „Wir müssen früher wissen, wo die Kinder stehen – nur so können wir sie richtig unterstützen.“

​Die Schulgesetz-Novelle setzt nicht auf effekthaschende Schlagzeilen, sondern auf spürbare Verbesserungen im Schulalltag. Sandra Khalatbari resümiert: „Das ist keine Reform für den Schaukasten, sondern für die tägliche Praxis an unseren Schulen.“