Khalatbari begrüßt Stopp der Wald-Gymnasium-Pläne: „Ein Erfolg für Transparenz und Vernunft"

Die Bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Sandra Khalatbari, hat den Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf, die Pläne der SPD-Bezirksstadträtin Heike Schmitt-Schmelz zur Umwandlung des Wald-Gymnasiums zu stoppen, ausdrücklich begrüßt.

„Das ist ein guter Tag für das Wald-Gymnasium, für die Eltern und Schülerinnen und Schüler und für eine transparente Bildungspolitik in Charlottenburg-Wilmersdorf", erklärte Khalatbari. „Ich habe von Anfang an dafür gestritten, dieses traditionsreiche Gymnasium zu erhalten, und ich bin froh, dass die BVV der einseitigen Vorgehensweise der Bezirksstadträtin jetzt einen Riegel vorgeschoben hat."

Khalatbari erinnerte daran, dass sie bereits zu Beginn der Debatte kritisiert hatte, wie Schmitt-Schmelz die Schließung des Gymnasiums vorangetrieben habe. „Verantwortungsvolle Bildungspolitik bedeutet, alle Beteiligten – Schulen, Eltern und Verwaltung – einzubeziehen, statt vollendete Tatsachen durch die Hintertür zu schaffen. Genau das hat die Bezirksstadträtin versucht, und genau das hat die BVV jetzt zu Recht verhindert."

Die CDU-Politikerin betonte zugleich, dass der zugrundeliegende Kapazitätsdruck an den Sekundarschulen im Bezirk damit nicht gelöst sei. „Der Schulplatzmangel an den Integrierten Sekundarschulen ist real und muss ernst genommen werden. Die Antwort darauf kann aber nicht sein, ein etabliertes und nachgefragtes Gymnasium mit langer Tradition einfach abzuwickeln. Wir brauchen echte Lösungen – zusätzliche Kapazitäten und Neubauten –, statt Schulen gegeneinander auszuspielen."

Khalatbari kündigte an, sich auch weiterhin für den Erhalt des Wald-Gymnasiums und für einen transparenten, alle Seiten einbeziehenden Umgang mit der Schulplatzfrage in Charlottenburg-Wilmersdorf einzusetzen.